Projekt Beschreibung

Cobots zum Verschrauben, Verpacken und Teile bewegen

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Wieso setzt Albrecht Jung Cobots ein?

Das Ziel von Albrecht Jung war die Teilautomatisierung der Produktion, um die Mitarbeiter bei der Arbeit mit filigranen Kleinteilen zu entlasten und auch individuellere Kundenwünsche bedienen zu können. Damit dieses Ziel erreicht wird, setzt das Unternehmen auf acht kollaborierende Roboter von Universal Robots. Diese werden in Pick-and-Place Anwendungen, zum Verschrauben, zum Verpacken und für die Montage von Teilen genutzt. Mit den Roboterarmen optimiert bei gleichbleibend hoher Produktqualität seine Fertigung.

Welche Herausforderung musste gelöst werden?

Die grosse Herausforderung für JUNG sind die steigenden Anforderungen des Marktes. Deshalb ist JUNG bestrebt die gesamte Wertschöpfungskette nach Lean-Prinzipien zu optimieren. Ab sofort soll möglichst verschwendungsarm und flexibel produziert werden. Dadurch ist es möglich auch kleine Losgrössen herzustellen.

  • Steigende Marktanforderungen

  • Mitarbeiter Entlastung

Kunden sollen dabei jedoch nicht einseitig profitieren. Auch die Mitarbeiter sollen durch die Teilautomatisierung der Produktion profitieren. Mario Schäfer, der Produktionsleiter im Werk Lünen macht das deutlich: „Bei JUNG steht der Mensch im Mittelpunkt. Uns liegt nicht nur das Wohl unserer Kunden am Herzen, denen wir unsere Produkte in der gewohnt hohen Qualität ‚Made in Germany‘ anbieten wollen. Wir möchten auch unsere Mitarbeiter entlasten. Ihre Fertigkeiten bleiben für uns unverzichtbar, denn viele unserer Erzeugnisse entstehen noch immer in Handarbeit. Wir waren auf der Suche nach einer sicheren technischen Lösung, um die Kollegen bei ihren Tätigkeiten zu unterstützen.“

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Wie sieht die Lösung von Universal Robots aus?

Vor einigen Jahren bezog JUNG seinen ersten kollaborierenden Roboter, einen UR5, im Rahmen eines Forschungsprojektes. Dieser Cobot liess sich unkompliziert und schnell in die Fertigung integrieren. Seitdem unterstützt er die Mitarbeiter bei der Montage von Smart Radios.

  1. Eine Mitarbeiterin legt ein fertig montiertes Netzteil in eine Aufnahme. Dann startet Sie mit einem Auslöseknopf den UR5.
  2. Der Cobot nimmt anschliessend das Teil auf und legt es mit seinem zwei-Finger Greifer in eine Laserkammer. Das Teil wird dort auf der Rück- und Vorderseite gelasert.
  3. Nach dem Lasern entnimmt der Cobot das Teil und legt es wieder in eine Aufnahme.
  4. Währenddessen faltet die Mitarbeiterin Versandkartons und reinigt mit einem Tuch die fertigen Teile. Diese packt sie in die Versandkartons und montiert weitere Teile.

Das zeigt sehr gut die kollaborierenden Eigenschaften der Cobots von UR.

Durch diesen Einsatz erkannte JUNG sehr schnell die sichere Bedienbarkeit und Funktionsvielfalt. Das waren dann auch die Gründe für die Implementierung weiterer Cobots. Ein UR3 verschraubt heute hochpräzise Komponenten digitaler Radios an einem der Fliessfertigungsarbeitsplätze. Diese Schrauben sind sehr klein, was früher zu Problemen geführt hat. Manchmal rutschte die Bedienerin ab. Heute kann sie sich weiteren Aufgaben widmen, die Arbeit ist sicherer geworden und insgesamt montiert sie jetzt mehr Teile.

Zwei weitere UR5 Roboter werden von den Mitarbeitern in Eigenregie für die Montage und das Bewegen von Teilen programmiert. Sie stellen auch die passenden Applikationen selbst zusammen.
Jetzt sind insgesamt acht UR Cobots bei JUNG im Einsatz.

Diese Investition machte sich für JUNG in mehrfacher Weise bezahlt. Das Unternehmen, die Kunden und die Mitarbeiter profitieren gleichermassen.

“Wir sind stolz darauf, unsere Produktion mit dieser Spitzentechnologie erfolgreich optimieren zu können. Kosten und Durchlaufzeiten senken wir durch die Cobots erheblich – mit dem Resultat einer schnellen Amortisation.”

Mario Schäfer, Leiter Fertigung Werk Lünen

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