Projekt Beschreibung

Kollaborierende Roboter erhöhen die Produktionsleistung um 50%

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Ergebnis auf einen Blick

Der Hersteller von Hochleistungs-Lautsprechern, Paradigm, vertraut auf die Cobots von Universal Robots. Damit auch die Nachfrage nach arbeitsintensiven Produkten gestillt werden kann, musste der Bereich Polieren mit Cobots automatisiert werden. Dadurch erhöhte sich die Produktionsleistung deutlich und auch die Arbeitsumgebung konnte sich stark verbessern.

“Dank der Roboter von Universal Robots waren wir in der Lage unseren Durchsatz um 50% zu steigern.”

Oleg Bogdanov, Paradigm Electronics

Die Herausforderung im Unternehmen

Das Finish „Midnight Cherry“ wurde von Paradigm für eine neue Lautsprecher-Reihe herausgebracht. Die Nachfrage war deutlich höher als erwartet. Also mussten deutlich mehr Lautsprecher hergestellt werden.

„Um dieses Finish zu erzielen, müssen mehrere Schichten Lack aufgetragen werden, und nach dem Auftragen jeder Schicht muss man polieren, polieren, polieren. Dies beinhaltet jede Menge Handarbeit. Die Schwierigkeit hierbei liegt darin, Fachkräfte für diese Aufgabe aufzutreiben; wir konnten einfach nicht genügend qualifizierte Arbeitskräfte finden“, erklärte Oleg Bogdanov, Technischer Leiter.

Es war sogar schon ein kartesischer Roboter in Betrieb. Dies erforderte jedoch ein hohes Mass an Sicherheitsvorkehrungen, damit die Mitarbeiter nicht gefährdet werden.

Laut John Phillips, Senior Manager of Production Services, gab es bis dahin keine Möglichkeit, dass ein Roboter mit einem Mitarbeiter zusammen arbeitet. Das sei jedoch notwendig, da beim Polieren die Maschine genau überwacht werden müsse. Genau diese Kontrolle sei jedoch durch eine abgetrennte Roboterzelle nicht möglich.

  • Neues herausforderndes Produkt

  • Hohe Nachfrage

  • Sicherheitsumzäunung nicht möglich

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Die Lösung von Universal Robots

Durch einen Experten wurde Paradigm auf die kollaborierenden Roboter von Universal Robots aufmerksam und dass Sie eine Lösung des Problems im Bereich „Midnight Cherry“ sein könnten.

„Kollaborative Roboter stellten eine neue Technologie dar und wir haben daraufhin eingehende Nachforschungen angestellt. Diese Art von Robotern ermöglicht es, dass ein Mensch und ein Roboter im selben Arbeitsbereich zusammenarbeiten können. Roboter und Mensch arbeiten bei uns jetzt in Form von Pendelbearbeitungen, wobei eine Interaktion im sicheren Umfeld möglich ist und der Mensch überprüfen kann, ob der Roboter die Arbeit angemessen durchgeführt hat, bevor die Abschlusspolierung von dem Menschen durchgeführt wird. Diese Arbeitsabläufe basieren auf sehr enger Zusammenarbeit“, erklärt Phillips.

Für herkömmliche Roboter müssen viele Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, damit die Mitarbeiter ein sicheres Arbeitsumfeld haben. Dadurch ist die Einführungsdauer sehr lang. Die Einführung des kartesischen Roboters bei Paradigm dauerte 5 Monate. Im Vergleich dazu dauerte die Einführung des Cobots von Universal Robots nur einen Monat.

Ein weiterer Vorteil der Cobots ist die eingebaute Force-Feedback-Funktion. Der Druck, den der Roboterarm ausüben soll, kann in der Bedienungsoberfläche der kollaborierenden Roboter von Universal Robots genau eingestellt werden. Gerade beim Polieren empfindlicher Oberflächen ist das sehr wichtig.

Paradigm arbeitet schon an weiteren Anwendungen, die mit einem UR Roboter automatisiert werden können.

UR5 Roboter bei Paradigm

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