Schweisser sind derzeit sehr gefragt. Allerdings gibt es kaum noch freie qualifizierte Fachkräfte. Deshalb müssen die vorhandenen Fachkräfte möglichst effektiv eingesetzt werden, um die Aufträge alle bedienen zu können. Das ist aber noch nicht alles. Auch der Kostendruck steigt in den umkämpften Märkten. Möglichst günstig zu produzieren reicht jedoch auch nicht aus. Die Anforderungen an die Qualität steigen im gleichen Masse.

Wie können kollaborierende Roboter in dieser Lage helfen? Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit Cobots Ihre Ressourcen optimal einsetzen können und den steigenden Anforderungen gerecht werden können.

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Welcher Cobot eignet sich zum Schweissen?

Schon heute setzen viele Unternehmen in zahlreichen Industrien Cobots ein, um die Mitarbeiter von schweren und ermüdenden Routinearbeiten zu entlasten. Dadurch bekämpfen sie aktiv den Fachkräftemangel. Ein weiterer Nebeneffekt ist die gestiegene Attraktivität. Diese neue Technologie macht das Unternehmen für junge, technikaffine Fachkräfte attraktiver.

Welcher Cobot ist nun der richtige? Der UR10e eignet sich ganz besonders für den Schweissensatz. Er hat ein platzsparendes Design und kann deshalb selbst in kleinen Werkstätten einfach untergebracht werden. Seine Traglast von 12,5 kg ist ausreichend für die meisten Schweissarbeiten. Seine Reichweite von 1,3 m macht sogar den Einsatz an grösseren Schweissbänken möglich.
Hinzu kommt die Wiederholgenauigkeit von +/- 0,05mm, die für Schweissnähte von höchster Qualität wichtig ist. Eine aufwändige Nacharbeit ist mit Schweisscobots also nicht nötig. Der Schweisscobot reduziert sogar den Ausschuss.

Wie sieht das richtige Layout für das Cobot Schweissen aus?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Unternehmen den UR10e in bestehende Prozesse integrieren können:

  1. Wenn Sie schnell und einfach loslegen wollen, kann der Cobot ganz einfach auf eine vorhandene Schweisswerkbank gestellt werden.
  2. Ein Schweisscobot, der zwischen zwei Stationen steht, wird optimal ausgenutzt. Er kann an einem Tisch schweissen, während ein Mitarbeiter Teile am anderen Tisch vorbereitet.
  3. Es gibt die Möglichkeit für hochautomatisierte Schweisszellen. Diese Zellen sind dann geschlossen und weisen zwei Stationen mit integrierter Linearachse auf. Dieser Aufbau ähnelt traditionellen Schweisszellen. Die Programmieroberfläche der Cobots ist jedoch deutlich intuitiver, als die von Industrierobotern. Deshalb kann ihn jeder bedienen.

Wir empfehlen Ihnen die Hilfe eines Experten, wie zum Beispiel Arnold Schweisstechnik aus Seedorf.
Ein Experte kann die beste Lösung für Sie umsetzen und eine reibungslose Integration möglich machen.

Schweissen mit Cobots 2

Wie setzen Unternehmen Schweisscobots ein?

Auch die Köhler MFE GmbH setzt einen Cobot beim Schweissen ein. Der Cobot schweisst dabei Edelstahlteile, aus denen dann Arbeitsmöbel für die Lebensmittelindustrie entstehen.
Die Cobot Schweissanlage besteht aus zwei Stationen, die mit einer Linearachse verbunden sind. Die Mitarbeiter legen auf der einen Seite der Zelle neue Teile ein, während ein UR10e im anderen Bereich die Baugruppe zusammenschweisst. Dank der Linearachse kann der Cobot flexibel zwischen den Bereichen hin und her wechseln.

Durch den Coboteinsatz konnte Köhler die Dauer des Schweissprozesses halbieren. Ausserdem sind die Schweissnähtedes Cobots äusserst gleichmässig. Selbst, wenn der Cobot rund um die Uhr schweisst.

Gerade kleine und mittelständische Unternehmen profitieren vom Schweissen mit Cobots.

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